2010
Klosterfestspiele Weingarten
 

Rückblick

Historische Wurzeln

Mit den Klosterfestspielen hat die Welfenstadt im Jahr 2000 eine abgebrochene Theatertradition wiederbelebt. Von den Mönchen des Klosters einst mit biblischen Inhalten in der Lateinschule begründet, lassen sich die Wurzeln bis in vorbarocke Zeiten zurückverfolgen. Vom Martinsberg wanderte das Theater dann später mit weltlichen Sujets hinunter in die Stadt.

Noch bis in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts fanden unter großer Beteiligung der Bevölkerung Freilichttheateraufführungen in der Stadt und vor der Basilika statt.

Spielort Kloster

spielort_klosterIm Jahr 2000 haben das Kloster und die Stadt Weingarten die alte Tradition des Freilichttheaters wieder aufgegriffen und damit einen neuen Glanzpunkt im Kulturleben der Stadt geschaffen. Mit der Klosteranlage auf dem Martinsberg steht den Festspielen ein Juwel für großes Freilichttheater im barocken Ensemble zur Verfügung. Die Klosterfestspiele Weingarten waren seit ihrer Wiederbegründung stets ein großer Erfolg und haben weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung und Besucher gefunden.


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Spielort Schlössle

Seit 2001 bildet die Renaissance-Fassade des von der Stadt neu erworbenen und sanierten Schlössle die malerische Kulisse für einen zweiten Freilichtspielort. Der von Stadt und Kulturkreis getragene Spielort Schlössle ist in den Spielplan der Klosterfestspiele eingebunden. Während oben auf dem Martinsberg meist große Dramen zur Aufführung kommen, ist der Spielort unten in der Stadt traditionell der unterhaltsamen Muse vorbehalten.


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